Werkzeug zum Romanbauen · Steyr, Oberösterreich
Die Romanwerkstatt baut aus einer Idee ein Buch: Handlungskette, Figuren, Abschnitte, Szenen, Kapitel. Sie stellt Fragen, sie schlägt vor, sie schreibt, wenn du es willst. Übernommen wird nichts, was du nicht behältst.
Das Werkzeug
Keine Anmeldung, kein Konto, keine Installation. Die Werkstatt öffnet sich im Browser und arbeitet dort. Dein Buch bleibt eine Datei auf deiner Platte, die du speicherst, wohin du willst, und die du morgen noch öffnen kannst, auch ohne mich.
Zum Schreiben braucht sie einen Zugang zu einem Sprachmodell — deinen eigenen Schlüssel von Anthropic. Du trägst ihn im Fenster ein, er wird nirgends gespeichert und geht an niemanden außer an Anthropic selbst. Über diese Seite läuft nichts davon.
Ohne Schlüssel funktioniert alles Übrige trotzdem: Stationen, Listen, Notizen, Speichern. Zum Anschauen reicht das.
So wird gearbeitet
Die Reihenfolge ist ein Vorschlag, keine Vorschrift — aber sie hat einen Grund: Jede Station baut auf dem auf, was davor steht. Figuren, die aus der Handlung entstehen, passen zur Geschichte. Figuren, die vorher erfunden werden, muss man später hineinbiegen.
Ein paar Sätze, worum es geht. So, wie du es jemandem am Küchentisch erzählen würdest.
Die Werkstatt sagt, was sie verstanden hat, und legt jede Annahme offen. Du bestätigst oder widersprichst.
Die Kette der Ereignisse. Kein „und dann“, sondern „und deshalb“ — jeder Punkt löst den nächsten aus.
Aus der Kette abgeleitet: was jemand können muss, damit er tut, was er tut. Und woran er scheitert.
Schauplätze, Regeln, Tonfall — und deine Handschrift, abgenommen an einer Seite deines eigenen Textes.
Die großen Blöcke des Buches, mit Wortzielen. Damit die Mitte nicht durchhängt.
Was in welchem Kapitel geschieht, mit Ziel, Perspektive, Tag und Spannungsgrad.
Kapitel für Kapitel, jedes weiß, was vorher geschah. Umschreiben, ausbauen, prüfen — so oft du willst.
Sätze sind Handwerk. Die Einfälle und die Details sind deine.
Ein Programm kann dir die Arbeit an den Sätzen abnehmen. Was es nicht kann: wissen, warum deine Figur zögert, bevor sie die Tür aufmacht. Das weißt nur du, und genau daran erkennt man später, wessen Buch es ist.
Deshalb fragt die Werkstatt viel und übernimmt nichts von selbst. Jeder Vorschlag steht neben deinem Text, nicht darin. Du behältst ihn oder wirfst ihn weg — Zeile für Zeile.
Wer dahintersteht
Vier Jahrzehnte am Bau, dann Autor. Beides hängt zusammen: Ein Buch wird gebaut wie ein Haus — zuerst hält die Konstruktion, dann kommt die Oberfläche. Wer mit dem Verputz anfängt, hat später ein Problem.
Die Romanwerkstatt ist beim Schreiben des eigenen Romans entstanden, weil kein vorhandenes Programm das konnte, was ich brauchte: den Überblick behalten, ohne mir die Entscheidungen abzunehmen. Jede Verbesserung darin kommt von einer Stelle, an der es beim echten Schreiben gehakt hat.
Ausprobieren
Am Handy läuft sie zum Lesen und für kleine Korrekturen. Zum Arbeiten nimm den Rechner — die Tabellen und das Speichern in eine eigene Datei brauchen Platz und einen Browser, der das kann.